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Jod 131: Im radioaktiven Fallout nach Kernkraftwerk-Störfällen. Wird vom Körper über die Atemluft und über die Nahrung und das Trinkwasser aufgenommen.

Reichert sich in der Schilddrüse an und kann dort v. a. bei Kindern später Schilddrüsenkrebs hervorrufen. Absättigung der Schilddrüse durch hochdosierte Gabe von Kaliumjodid nur in den ersten Stunden nach einem Fallout sinnvoll, bevor das Isotop in die Schilddrüse gelangen konnte. Bei Menschen über dem 45. Lebensjahr ist im Einzelfall das zunehmende Risiko einer schweren Komplikation bei Jodallergie gegen das abnehmende Risiko eines Schilddrüsenkarzinoms abzuwägen. Mehr Informationen zur Jodprophylaxe.

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